Ein Brauereikunde war auf der Suche nach einer stabileren und kostengünstigeren Filtrationslösung für seinen Bierproduktionsprozess. Das vorhandene Filtersystem des Kunden konnte die meisten sichtbaren Partikel entfernen, die Filterleistung war jedoch während der kontinuierlichen Produktion nicht immer stabil. Bei einigen Chargen zeigte das Bier immer noch leichte Trübungen, feine Schwebstoffe oder eine schnellere Filterverstopfung als erwartet.
Aus Gründen der Vertraulichkeit werden der Name des Kunden, der Firmenname und detaillierte Produktionsinformationen nicht bekannt gegeben.
Die Hauptanforderungen des Kunden waren klar: Verbesserung der Klarheit des Bieres, Reduzierung der Partikelverunreinigung, Aufrechterhaltung eines stabilen Durchflusses während der Produktion und Kontrolle der Kosten für den Filteraustausch. Gleichzeitig sollte die Filterlösung den Geschmack, die Farbe oder den normalen Produktionsprozess des Bieres nicht beeinträchtigen.
Vor der Kontaktaufnahme mit Pullner nutzte der Kunde hauptsächlich ein einstufiges Filtrationsverfahren. Ein Filterpatronentyp wurde in der Nähe des letzten Prozesspunkts installiert. Obwohl dieser Filter unter normalen Bedingungen funktionieren konnte, hatte er mehrere Einschränkungen.
Erstens enthielt die Einlassflüssigkeit verschiedene Arten von Verunreinigungen, darunter Heferückstände, suspendierte Feststoffe, Feinpartikel und mögliche Prozessrückstände aus der vorgeschalteten Behandlung. Ein einzelner Feinfilter musste sowohl große als auch kleine Partikel gleichzeitig auffangen, was zu einer schnelleren Verstopfung führte.
Zweitens hatte der Kunde mehrere Filterpatronen verschiedener Anbieter ausprobiert, die Ergebnisse waren jedoch nicht konsistent. Einige Filter hatten eine akzeptable Filterleistung, aber einen höheren Druckabfall. Einige hatten eine gute Durchflussrate, aber eine begrenzte Partikelretention. Andere waren für einen regelmäßigen Austausch zu teuer.
Drittens benötigte der Kunde einen praktischen Filterplan, der in der täglichen Produktion eingesetzt werden konnte, und nicht nur eine kostenintensive Endfilterlösung.
Nachdem Pullner den Betriebszustand des Kunden überprüft hatte, analysierte er den Filtrationsprozess anhand mehrerer Punkte: Bierdurchflussrate, Betriebsdruck, Filtrationsposition, aktuelle Filtergröße, Austauschzyklus, Partikelbelastung und die Anforderungen des Kunden an Klarheit.
Pullner stellte fest, dass das Hauptproblem nicht nur die Filterfeinheit war, sondern auch die Filteranordnung. Der Kunde nutzte den Endfilter, um zu große Verunreinigungen zu bewältigen. Dadurch wurde das System instabil und der Filterverbrauch stieg.
Bei der Brauereifiltration sollten verschiedene Partikel Schritt für Schritt entfernt werden. Größere Partikel und Heferückstände sollten im ersten Schritt reduziert werden, während feinere Partikel im letzten Schritt entfernt werden sollten. Diese abgestufte Filtermethode kann den Endfilter schützen und das gesamte System stabiler machen.
Pullner schlug vor, die ursprüngliche einstufige Filterung in ein abgestuftes Filterdesign umzuwandeln.
Im ersten Schritt empfahl Pullner eine Vorfiltrationskartusche mit einer größeren Mikronzahl. Sein Zweck bestand darin, grobe Schwebstoffe, Heferückstände und größere Partikel zu entfernen, bevor das Bier in die letzte Filtrationsstufe gelangte. Dies trug dazu bei, die Partikelbelastung des nachgeschalteten Filters zu reduzieren.
Im zweiten Schritt testete Pullner verschiedene plissierte Filterpatronenmaterialien, darunterPP- und PES-Filtermedien, entsprechend den Biereigenschaften und Prozessanforderungen des Kunden. Ziel war es, Durchflussrate, Druckabfall, Partikelrückhaltung und Filtrationsstabilität unter tatsächlichen Betriebsbedingungen zu vergleichen.
Nach dem Test wählte Pullner eine passendere Faltenfilterpatrone für den Prozess des Kunden aus. Die ausgewählte Kartusche sorgte für eine bessere Entfernung feiner Partikel, einen geringeren Druckanstieg während des Betriebs und eine stabilere Durchflussleistung. Im Vergleich zur ursprünglichen Filteranordnung ermöglichte die neue Stufenlösung jedem Filter, seine eigene Aufgabe zu erfüllen: Der Vorfilter bewältigte grobe Verunreinigungen und der Endfilter konzentrierte sich auf die Verbesserung der Bierklarheit.
Nachdem die Pullner-Filterkartuschen im Brauerei-Filtrationssystem des Kunden installiert und getestet wurden, bestätigte der Kunde, dass die Klarheit des Bieres verbessert wurde und der Filtrationsprozess stabiler wurde.
Der Druckanstieg im Betrieb verlief langsamer als zuvor, wodurch die Filterpatronen nicht so schnell verstopften. Der letzte Filteraustauschzyklus wurde vorhersehbarer und der Kunde reduzierte unnötigen Filterverbrauch, der durch vorzeitige Verstopfung verursacht wurde.
Noch wichtiger ist, dass das gefilterte Bier den Produktionsanforderungen des Kunden entsprach. Die Lösung trug dazu bei, die visuelle Klarheit zu verbessern, während der normale Geschmack und der Produktionsprozess unverändert blieben.
Dieser Fall zeigt, dass es bei der Bier- und Getränkefiltration nicht ausreicht, eine Filterkartusche nur anhand der Mikronzahl auszuwählen. Eine gute Filtrationslösung sollte den gesamten Prozess berücksichtigen, einschließlich Partikeltyp, Durchflussrate, Filtermaterial, Druckabfall, Austauschhäufigkeit und Produktionskosten.
Eine Stufenfiltration ist oft effektiver als die Verwendung nur eines Feinfilters. Indem Brauereien zunächst größere Partikel entfernen und dann einen geeigneten Endfilter verwenden, können sie die Filtrationsstabilität verbessern, nachgeschaltete Geräte schützen, Verstopfungen reduzieren und die langfristigen Betriebskosten senken.
Pullner bietet verschiedene Filterpatronenlösungen für Bier-, Getränke-, Lebensmittelverarbeitungs- und industrielle Flüssigkeitsfiltrationsanwendungen. Zu den verfügbaren Materialien gehören:PP, PES, PTFE, Nylon, PVDF und Glasfaser, mit unterschiedlichen Mikron-Werten, Längen und Anschlussarten.
Für Kunden, die mit Biertrübung, instabiler Filtration, hohem Druckabfall, kurzer Filterlebensdauer oder hohen Austauschkosten konfrontiert sind, kann Pullner bei der Analyse des Betriebszustands helfen und eine geeignete abgestufte Filtrationslösung empfehlen.
Um mehr über Pullner-Filterkartuschen und Getränkefiltrationslösungen zu erfahren, besuchen Sie bittewww.pullnerfilter.com.




