Anwendungsfall: Lösung von Kohlenstoffpartikelverunreinigungen für einen malaysischen Kunden
Im Jahr 2024PullnerIch habe Feedback von einem Kunden in Malaysia erhalten. Der Kunde produzierte ein hochreines flüssiges Produkt, das in einem elektronischen Herstellungsprozess verwendet wurde. Bei der abschließenden Qualitätskontrolle wurden gelegentlich kleine Rußpartikel im fertigen Produkt gefunden. Obwohl die Menge nicht groß war, stellten die Partikel ein ernstes Risiko für nachgeschaltete Anwender dar, insbesondere in Prozessen, bei denen Produktreinheit und Partikelkontrolle unbedingt erforderlich sind.
Aus Gründen der Vertraulichkeit werden der Name des Kunden, der Firmenname und detaillierte Produktinformationen nicht bekannt gegeben.
Vor der Kontaktaufnahme mit Pullner hatte der Kunde bereits mehrfach versucht, die vorhandenen Filterpatronen auszutauschen, das Problem konnte jedoch nicht vollständig gelöst werden. Das ursprüngliche Filtersystem nutzte eine relativ einfache Anordnung: einen Satz standardmäßiger Faltenfilterpatronen, die in der Nähe des Endauslasses installiert wurden. Diese Konstruktion konnte einen Teil der sichtbaren Partikel entfernen, übte jedoch zu viel Druck auf den Endfilter aus. Als die stromaufwärts gelegene Verunreinigungslast zunahm, hatten einige feine Kohlenstoffpartikel immer noch die Möglichkeit, durchzudringen oder während der Produktion einen instabilen Druck zu verursachen.
Nachdem Pullner den Betriebszustand des Kunden überprüft hatte, überprüfte er mehrere wichtige Punkte, darunter den Prozessablauf, die Position des Filtergehäuses, die Richtung des Flüssigkeitsflusses, das vorhandene Filtermaterial, die Mikronzahl, den Betriebsdruck und die Austauschhäufigkeit. Basierend auf der Analyse stellte Pullner zwei Hauptprobleme fest.
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Erstens war die Filteranordnung nicht sinnvoll genug. Der Kunde verließ sich zu sehr auf die Endfiltrationsstufe, während es keine wirksame Vorfiltration gab, bevor die Flüssigkeit in den Endfilter gelangte. Infolgedessen musste der Endfilter sowohl große als auch feine Partikel gleichzeitig auffangen, was seine Lebensdauer verkürzte und die Filtrationsleistung instabil machte.
Zweitens war das ursprüngliche Filtermaterial für diese Anwendung nicht die beste Wahl. Für die Flüssigkeit des Kunden galten bestimmte Kompatibilitätsanforderungen und das bisherige Filtermaterial hatte eine begrenzte Leistung in Bezug auf Partikelrückhaltung und Sauberkeit. Für einen hochreinen Prozess muss das Filtermaterial selbst eine geringe Partikelabgabe, wenige extrahierbare Stoffe und eine stabile chemische Verträglichkeit aufweisen.
Um das Problem zu lösen, schlug Pullner vor, das Filtersystem von einem einstufigen Filterdesign auf eine abgestufte Filteranordnung umzustellen. Vor dem Endfilter wurde ein Vorfilter hinzugefügt, um größere Kohlenstoffpartikel zu entfernen und den nachgeschalteten Hochleistungsfilter zu schützen. Anschließend wurde für die letzte Filtrationsstelle vor dem Produktaustrag bzw. der Verpackung eine feinere Endfilterpatrone gewählt.
Gleichzeitig empfahl Pullner, das Filtermaterial entsprechend den Flüssigkeitseigenschaften des Kunden zu wechseln. Das ursprüngliche Standardmaterial wurde durch ein saubereres und besser geeignetes hochreines Filtermedium ersetzt. Dies trug dazu bei, die Partikelabfangeffizienz zu verbessern, das Risiko einer Sekundärkontamination zu verringern und eine stabilere Durchflussleistung während des Betriebs aufrechtzuerhalten.
Nachdem die neue Filteranordnung und das neue Material vor Ort getestet wurden, berichtete der Kunde, dass sich das Problem mit Rußpartikeln deutlich verbessert habe. Das Endprodukt wurde sauberer, der Druckanstieg des Filtersystems war stabiler und auch der Filterwechselzyklus war besser kontrollierbar als zuvor. Noch wichtiger ist, dass der Kunde wiederholte Produktinspektionen und Nacharbeiten aufgrund von Partikelverunreinigungen reduzieren konnte.
Dieser Fall zeigt, dass bei der Halbleiter- und hochreinen Flüssigkeitsfiltration die Mikronzahl nicht der einzige Faktor ist. Filtermaterial, Kartuschenstruktur, Einbauposition, Strömungsverteilung und abgestuftes Filterdesign wirken sich alle direkt auf das Endergebnis der Filterung aus. Eine geeignete Filterlösung sollte auf der Grundlage der realen Betriebsbedingungen und nicht nur auf der Grundlage eines einfachen Filtermodells oder einer einfachen Filtergröße ausgewählt werden.
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Pullner kann maßgeschneiderte Filterpatronenlösungen für Kunden anbieten, die mit Partikelkontamination, Kohlenstoffpartikelproblemen, instabilem Druckabfall, kurzer Filterlebensdauer oder importierten Filteraustauschanforderungen konfrontiert sind. Durch die Analyse des Kundenprozesses und die Auswahl des richtigen Filtermaterials und der richtigen Filterstruktur hilft Pullner seinen Kunden, die Produktreinheit zu verbessern und eine stabile Produktionsleistung aufrechtzuerhalten.
Weitere Informationen zu Pullner-Halbleiterfilterpatronen und hochreinen Filtrationslösungen finden Sie unterwww.pullnerfilter.com.




